Erodieren anstatt schleifen

01.02.2004

Februar 2004


Erodieren anstatt schleifen -

Vor 25 Jahren hatte LACH-DIAMANT die zündende Idee
für die Bearbeitung synthetischer Diamanten ...

... und schuf damit die Voraussetzung für die Fertigung neuer Werkzeuge, die die Bearbeitung aller Holzwerkstoffe und Kunststoffe sowie von Aluminium revolutionieren sollten.

Heute so selbstverständlich erscheinende Angebote und Entwicklungen,

wie das Qualitäts-Billigmöbel
der dauerhaft trittfeste Laminatboden
die Miniaturisierung in der Elektronik
oder der gewichts- und treibstoffsparende Einzug von Aluminium in der Automobil- und -Zubehörindustrie
wären ohne diese Entdeckung nicht möglich gewesen.

Das „Sesam öffne dich" sind einmal Werkzeuge in Form von rotierenden Fräswerkzeugen, Bohrern, Sägen oder Drehwerkzeugen, die anstatt mit konventionellen Schneidstoffen, wie HSS oder Hartmetall, mit dem um bis zu mehrhundertfach überlegenen polykristallinen Diamant (PKD) bestückt werden.

Dieser Quantensprung war am 13. Februar 1979 die Geburtsstunde des Unternehmens LACH-SPEZIAL-WERKZEUGE GMBH, das zum 1. Januar 1990 mit dem traditionsreichen Unternehmen LACH-DIAMANT Jakob Lach GmbH & Co. KG (gegr. 1922) verschmolzen werden sollte.

Die Entdeckung des elektrischen Funkens als Instrument zur schnellen wirtschaftlichen Bearbeitung und Formung polykristalliner Diamanten führte im Hause LACH-DIAMANT neben der Fertigung von Diamant-Werkzeugen zu einem eigenen Maschinenbau.

So genannte LACH-EDG-Universal-Schärfmaschinen (EDG = Electrical Discharge Grinding) Der 1., 2., 3. Entwicklungsgeneration sind seit zwanzig Jahren in aller Welt anzutreffen - Beispiel Japan, Korea, Taiwan, Australien und im gesamten West- und Ost-Europa. Die ursprüngliche NC-Technik wurde längst von CNC abgelöst.

Das Unternehmen LACH-DIAMANT beschäftigt heute - mit Stammhaus in Hanau - 115 Mitarbeiter.

In dem 1997 neu erbauten Zweigwerk in Lichtenau bei Chemnitz - im so genannten Autoland Sachsen - werden heute für die Aluminium-Zerspanung richtungsweisende Diamant-Werkzeuge nach eigenen Entwicklungen, die weltweit zum Patent angemeldet sind, gefertigt.

Zum Beispiel für die Aluminiumfelgen-Industrie - oder das neu entwickelte Frässystem für das Planfräsen von Aluminiumteilen - z.B. in der Motorblockfertigung - so genannte >dia-compact<-Monoblock-Diamant-Fräser.

LACH-DIAMANT wird bei der weiteren Entwicklung dieser Projekte seit Mitte vergangenen Jahres durch die MBG H (Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Hessen) unterstützt.

Im Stammwerk Hanau konzentriert sich das Unternehmen auf die Fertigung von Diamant- und CBN-Schleifscheiben für das Schleifen von Hartmetall, Keramik und gehärteter Stähle sowie auf die Herstellung von Diamant-Abrichtwerkzeugen und Konstruktion und Bau von LACH-EDG-Diamant-Schärfautomaten.

Die Leitung des Unternehmens teilen sich heute Horst Lach und Sohn Dipl.-Ing. Robert Lach.