Revolutionäre Entwicklung für die Aluminiumbearbeitung

01.08.2000

August 2000

Revolutionäre Entwicklung für die Aluminiumbearbeitung


Neue polykristalline Diamant-Schneidwerkzeuge kontrollieren den Spanbruch
beim Drehen von NE-Metallen, wie Aluminium, und Kunststoffen.

Nach einer intensiven Testphase bei Automobilherstellern und Groß-Aluminium-Verarbeitern in Europa und in den USA stellt LACH-DIAMANT ®mit dem Stammwerk in Hanau erstmals auf der IMTS in Chicago (vom 6. bis 13.9.2000) und parallel dazu auf der AMB in Stuttgart (vom 12. bis 16.9.2000) diese revolutionäre und zum Patent angemeldete Entwicklung vor.

Nachdem LACH-DIAMANT ® als Pionier erstmals die umwälzenden Vorteile polykristalliner Zerspanungswerkzeuge auf der Hannover Messe 1973 beim Drehen von Aluminium mit unterbrochenem Schnitt vorführte, hat dieser Diamant-Schneidstoff unser aller Leben verändert.

Besonders deutlich wird dies am Beispiel der Automobilindustrie.

Dank mehr und mehr gewichtssparender im Automobilbau eingesetzter Werkstoffe, wie vorzugsweise Aluminium, sind die Fahrzeuge nicht nur leichter und damit benzinsparender geworden - auch die primär aus Aluminium gefertigten Motoren, Pumpen und Aggregate haben das Auto langlebiger gemacht, so daß Werkstattbesuche und z.B. Ölwechsel nur noch in großen Zeitabständen erforderlich sind.

Jedoch hat der Run zu immer größer werdender Bearbeitung - Zerspanung - von Aluminium, insbesondere des lange Späne entwickelnden Aluminiums, für die serienfertigende Industrie auch Probleme mit sich gebracht.

Trotz des Einsatzes von CNC-gesteuerten Hochleistungsautomaten und von PKD-Diamant-Zerspanungswerkzeugen war es nicht möglich, der beim Drehen entstehenden langen Späne Herr zu werden.

Die Späne verstopften nicht nur den Innenraum des hochwertigen Bearbeitungs-automaten, sie beschädigten zudem durch rückschlagenden Spanfluß das soeben noch sauber gedrehte Werkstück und führten durch Spänestau zuletzt zu einem Bruch des kostbaren Diamant-Werkzeuges und somit zum plötzlichen Maschinenstillstand.

Abhilfe versuchten sogenannte mechanische Spanbrecher (chipbreaker) zu geben, die der Maschinenbediener auf die Diamant-Schneide „nach Gefühl" positionieren mußte.

Auch hier war der Erfolg negativ, da sich der Span nun in der sich zwischen dem Spanbrecheraufsatz und Diamantschneide ergebenden Lücke verfing und so wiederum zum Schneidenbruch führte.

LACH-DIAMANT ® löste dieses Problem mit dem definiert auf die Diamant-Schneide aufgebrachten sogenannten »chipbreaker« (Spanbrecher), der den kontrollierten Spanbruch ermöglicht.

Die gefürchtete verfängliche „Lücke" zwischen der Diamant-Schneide und dem Spanbrecher wurde durch ein besonderes Befestigungsverfahren (Pat. angem.) vermieden.

Für den Anwender heißt das, er muß nicht mehr und mehr den Innenraum seiner Maschinenkapsel vergrößern. Der sich beim Drehen aufbauende Aluminiumspan wird sofort nach seiner Entstehung - je nach »chipbreaker«-Typ oder PKD-Diamant-Schneidplatten 0,4 oder 0,8 mm - hinter der Diamant-Schneide gebrochen und kann so einfach und fortlaufend über ein Förderband aus dem Maschineninnenraum entsorgt werden.